Fertigstellung 2026
Eine historische Backsteinscheune, Bestandteil einer ehemals nebenerwerblich betriebenen Hofstelle am Aachener Stadtrand wurde zu einem Wohnhaus für eine junge Familie Ausgebaut.
Die hallenartige Scheune hat einen Hauptraum und einen Stalleinbau mit Zwischendecke. Diesen offenen Charakter mit großzügigen Raumhöhen sollte erhalten bleiben.
Öffnung
Eine temporäre Umnutzung als Schlosserei beinhaltete Anbauten und eine Schließung der vorderen Toranlage - diese werden entfernt oder geöffnet. Die stirnseitig angebaute Garage wird ein geschützter Innenhof mit direktem Bezug zur Wohnhalle. Die strassenseitige Toröffnung wird wieder hergestellt.
Strukturierung
Durch die Einführung einer raumbildenden/Tischartigen Holzkonstruktion in den Scheunenraum wurde ein Obergeschoß mit Privaträumen hergestellt. Ein stabilisierender Ringanker aus Beton macht die Strukturelle Intervention von außen ablesbar und den Raum im Dachstuhl nutzbar. Die alte Binderkonstruktion des Dachstuhles wurde in die Statik des neuen Dachstuhles integriert.
Farbe
Die Wohnhalle im Erdgeschoß bekommt durch die hellblaue Farbfassung der Wohnraumbildenden Einbauten eine neue Notierung. Die verwendeten Agglomarmorplatten vermitteln zwischen funktionalen und Wohnräumlichen Bedürfnissen. Der durch einen Erdwärmekollektor beheizte Boden temperiert die Halle.
Raumaufteilung
Im Obergeschoß befindet sich ein multifunktionaler Verteilerbereich sowie die Schlafräume der Familie die komplett in Holz ausgebaut sind.
























